FARN-Fachtag
Der dritte Fachtag in unserem Projekt „Kritische Umweltbildung“ steht ganz im Zeichen der Klimabildung in einem sich zuspitzenden gesellschaftlichen Klima. Antidemokratische und verschwörungsideologische Kräfte leugnen den menschengemachten Klimawandel oder zweifeln die Notwendigkeit von Klimaschutzmaßnahmen an. Zusätzlich ist das Thema hoch politisiert und wird von verschiedenen Seiten genutzt, um gezielt Emotionen wie Unsicherheit und Verlustängste zu verstärken.
Mögliche Konfliktthemen können sich bei Diskussionen um den Ausbau von Energieinfrastruktur bis hin zu Projekttagen zum Klimawandel im schulischen oder außerschulischen Bildungsbereich lokal niederschlagen. Mit unserem Fachtag möchten wir hier ansetzen und über die Einflussnahme antidemokratischer und verschwörungsideologischer Akteur*innen auf diese Themenfelder informieren. Darüber hinaus wollen wir erprobte Ansätze diskutieren, die zeigen, wie Bildungsarbeit den Mut zur Transformation fördern kann. Wir möchten uns an diesem Tag in Halle (Saale) mit pädagogischen Fachkräften in der Klima- und Umweltbildung und der Bildung für nachhaltige Entwicklung austauschen, in den Dialog kommen und Handlungsansätze diskutieren. Welche Herausforderungen erlebt ihr in eurer beruflichen Praxis beim Thema Klimawandel? Wo benötigt ihr Unterstützung?
Vormittags wird es einen einführenden Beitrag von Katharina Nocun zur Klimawandelleugnung und dem Zusammenhang zu Verschwörungsdenken geben und nach einer ersten Vernetzungsrunde finden am Nachmittag gleichzeitig drei Workshops statt:
- Zukunftsnarrative & positive Klimakommunikation
- Argumentationstraining gegen Klimawandelleugnung in der pädagogischen Praxis
- Transformative Bildung mit dem Ziel der Klimagerechtigkeit
Den Link zur Anmeldung und den konkreten Ablauf stellen wir hier in Kürze ein.
In Kürze:
Wo? Halle/Saale (genauer Ort nach Anmeldung)
Wann? 11. November 2026, 10-17 Uhr
Wer? Fachkräfte in der Umweltbildung, Klimabildung, BNE & fachlich ähnliche Professionen
Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.