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Söhne und Töchter der Taiga. Zur völkisch-esoterischen Anastasia-Bewegung

Bauerngarten
© congerdesign/pixabay
Pixabay Lizenz

Es gibt eine neue Hoffnungsträgerin für alle, die sich auf der Suche nach dem Sinn des Lebens und einer Erklärung der Welt befinden: Ihr Name ist Anastasia und sie hat eine Antwort auf alle deine Fragen. Vorausgesetzt, du hast ein Faible für einfache Unterscheidungen in „Gut“ und „Böse“ und bist bereit, dich durch die zehn Bände eines esoterischen Kitsch-Romans des russischen Autors Wladimir Megre zu kämpfen.

Das Märchen der Anastasia

Wer diese Herausforderung annimmt, taucht in das fantastische Leben der Anastasia ein: Sie lebt in der russischen Taiga im Einklang mit der Natur, allein mit den heimischen Tieren, die ihr aufs Wort gehorchen. Wenn sie Hunger hat, bringen Eichhörnchen ihr Essen. Sie kann teleportieren und telepathisch mit allen Menschen auf der Welt kommunizieren, sie spricht alle Sprachen, weiß alles über die Zukunft, die Gegenwart und die Vergangenheit und verfügt über die höchste Gedankengeschwindigkeit von allen menschlichen Wesen. Außerdem besitzt sie einen Heilstrahl, kennt alle Erfahrungen aller Menschen – Anastasia kann mit ihren bloßen Gedanken die Welt verändern.

Auch wenn diese metaphysischen Kräfte etwas anderes vermuten lassen – Anastasia wird als ganz normaler Mensch präsentiert, deren Fähigkeiten wir alle besitzen könnten, wenn wir unsere Lebensweise radikal ändern würden. Denn die „Technokratisierung“ der Moderne habe die Menschen zu weit von ihrem vermeintlich natürlichen Ursprung entfernt und sie so ihre Begabungen vergessen lassen. Um zu diesem erfundenen „Naturzustand“ zurückzukehren, sollen sich die Menschen von der schädlichen Moderne frei machen und sich auf dem Land niederlassen – soweit die Ausführungen von Waldimir Megre.

„Dunkelmächte“, ein „Oberpriester“ und der „Dämon Kratie“

Doch neben den Schilderungen der beeindruckenden Kräfte Anastasias beinhaltet die Romanreihe Welterklärungen nach verschwörungsideologischen Gut-Böse-Schemata. So habe ein im Verborgenen agierender „Oberpriester“ das Böse in die Welt gebracht und damit den paradiesischen Urzustand beendet. Fortan beherrschte er im Hintergrund das Geschehen der Welt und machte Bürger*innen wie Herrscher*innen der Staaten zu seinen Sklav*innen. Um diese Herrschaft aufrecht erhalten zu können, schuf der Dämon Kratie laut Megre ein System, in dem sich alle Sklav*innen frei fühlten und ihre Unterdrückung nicht wahrnahmen und benannte diese nach sich: die Demokratie (Anastasia, Band 8.1: Neue Zivilisation, S. 65).

Eine besondere Rolle kommt in diesem System den Jüd*innen zu: Sie seien vom Oberpriester zu seinen Soldat*innen gemacht worden und verpflichtet, die Herrschaft über die Menschen auf der ganzen Erde zu ergreifen. Als „wohlhabende“, hinterlistige Verschwörer*innen und Betrüger*innen hätten die Jüd*innen laut Megre „vor den Menschen Schuld“. So erklärt sich der Autor schließlich auch die Jahrtausende lange Geschichte ihrer Verfolgung und Vernichtung, für die Megre die Jüd*innen selbst verantwortlich macht (Anastasia, Band 6: Das Wissen der Ahnen, S. 172 ff).

„Im Zeichen der Liebe“?

Zu den Instrumenten des Oberpriesters gehören zudem die „Dunkelkräfte“, welche Einfluss auf den „Geist der Menschen“ nehmen würden, indem sie deren Triebe anstacheln. Sie bedienen sich beispielsweise der Frauen und „insbesondere ihrer Schönheit“, welche die Männer mit dem „äußeren Glanz einer leeren Hülle“ verführen würden. Nach diesem „Betrug“ gelten die Frauen als nicht mehr „rein“ und könnten ihrer angestammten Position als Muse des Mannes nicht mehr nachkommen (Anastasia, Band 1: Tochter der Taiga, S.63).

Ähnliche antifeministische Einstellungen beinhaltet auch das Konzept der Telegonie, welches in den Romanen näher beschrieben wird. Nach dieser seit langem verworfenen Pseudo-Lehre prägt der erste Sexualpartner einer Frau den „Stempel seines Geistes und seines Blutes auf“, welcher das Aussehen und den Charakter ihrer späteren Kinder vorbestimme. Als Beleg für diese Theorie führt Megre schwarze Kinder weißer Eltern an, bei denen die Mutter oder sogar die Großmutter des Kindes Geschlechtsverkehr mit einem schwarzen Mann gehabt haben soll (Anastasia, Band 8.2: Die Bräuche der Liebe, S.37).

Megre verbindet hier rassenideologische Annahmen mit der Angst des Mannes, den Zugriff auf den Körper „seiner“ Frau zu verlieren. Zudem werden hier Vorstellungen von „Reinheit“ und „Natürlichkeit“ einer Frau deutlich, die in esoterischen Pseudo-Lehren weit verbreitet sind. Diese spiegeln sich in starr gegenübergestellten Geschlechterbildern wider, nach denen der Mann die rationale, schaffende, soldatische Rolle einnimmt, wohingegen Frauen als emotional, reproduktiv und sorgend gesehen werden. Letztere könnten zudem erst als Mütter volle Erfüllung und Anerkennung finden.

Vom Buch zur Bewegung

Ungeachtet der Tatsache, dass es für die reale Existenz Anastasias keinen einzigen Beleg gibt – von einer plausiblen Erklärung ihrer Fähigkeiten ganz zu schweigen – fand sich eine Anhänger*innenschaft zusammen, um die in den Büchern dargelegten Pläne eines Austritts aus dem „Zeitalter der Dunkelmächte“ in die Tat umzusetzen. Befeuert werden sie von Megre selbst, der Anastasia als eine reale Persönlichkeit und die Handlung der Romanreihe als seine eigenen Erfahrungen mit ihr verkauft, um die Popularität seiner Bücher und Merchandise-Produkte aufrechtzuerhalten.

Von Russland und den osteuropäischen Ländern ausgehend, etablierten sich in den letzten Jahren auch im deutschsprachigen Gebiet Lesekreise und Gesprächsrunden zu den Büchern sowie die „Anastasia-Festspiele“ als jährliches Szenetreffen. Um dem Ziel eines Lebens im Einklang der Natur näher zu kommen, errichten einzelne Akteur*innen derzeit sogenannte „Familienlandsitze“, auf denen sie als Kleingärtner*innen auf einem Hektar Land laut Megre alles Lebensnotwendige anbauen sollen. Durch diesen positiven Bezug auf den ländlichen Raum und die Natur sowie die Bewirtschaftung eigener Anbauflächen erklärt sich der besondere Anklang, den die Romanreihe in alternativ-ökologischen und bio-landwirtschaftlichen Kontexten finden konnte. Nach Angaben des Autors wurden die Bücher mehr als 20 Millionen Mal verkauft.

Zur Gefahr völkischer Esoterik

Angesichts der Rassenideologie, des Antisemitismus und des Antifeminismus überrascht es nicht, dass die Anastasia-Bewegung Rechtsextreme anzieht. Der esoterische Gehalt der Bücher ist besonders für Teile der Reichsbürger*innen [1] oder für völkische Siedler*innen [2] attraktiv, die wiederholt bei Anastasia-Veranstaltungen auftraten und dort in kruden Vorträgen ihre menschenfeindliche Ideologie ausbreiten konnten. Personelle Überschneidungen zeigen sich zum Beispiel darin, dass auf dem Grundstück eines solchen „Familienlandsitzes“ im brandenburgischen Grabow auch ein Zeltlager des völkischen Jugendbundes Sturmvogel stattfand, der in der Tradition der Hitlerjugend steht. Außerdem stellten die Besitzer*innen des Hofes auf einem „Informationsabend“ im Ort die Migration nach Deutschland als ein von den USA gesteuertes Instrument dar, um die deutsche Bevölkerung auszutauschen [3] (www.rbb24.de/politik/beitrag/2019/04/brandenburg-rechte-siedler-gemeinschaft-anastasia-grabow-liepe.html).

Die hochgradig antidemokratische und verschwörungstheoretische Weltanschauung der Anastasia-Romane zeigt dennoch, dass Esoterik nicht erst problematisch wird, wenn sie von eindeutigen Rechtsextremen vereinnahmt wird. Vielmehr beinhalten esoterische Lehren fast immer einen irrationalen, anti-aufklärerischen und anti-modernen Kern. Wer die eigene soziale Lage oder gesellschaftliche Zusammenhänge als ein vorbestimmtes Schicksal begreift und sich diesem unterordnet, ignoriert nicht nur das Potenzial menschlichen Handelns, sondern beraubt sich auch selbst der Möglichkeit, politische Lösungen für soziale Missstände zu suchen. Wer sich dem Projekt einer aufgeklärten und freien Gesellschaft verpflichtet fühlt, muss daher einen kritischen Blick auf esoterische Welterklärungen beibehalten.

Weiterlesen

Infosekta: Einordnung der Anastasia-Bewegung im rechts esoterischen Spektrum ...

Röpke, Andrea und Speit, Andreas: Völkische Landnahme. Alte Sippen, junge Siedler, rechte Ökos

Vetter, Andrea/Humburg, Anja/Mallien, Lara: Anastasia - die Macht eines Phantoms

Marius Hellwig
Der Autor ist Referent der Fachstelle Gender, Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Rechtsextremismus der Amadeu Antonio Stiftung und beschäftigt sich dort mit völkischer Ideologie. Er ist Mitglied des Fachbeirats der Fachstelle Radikalisierungsprävention und Engagement im Naturschutz (FARN).

Der Artikel ist Teil der Broschüre Love Nature. Not Fascism. Demokratischen Umwelt- und Naturschutz gestalten.

[1] Reichsbürger*innen glauben nicht an die rechtmäßige Existenz der Bundesrepublik Deutschland. In verschiedenen Verschwörungstheorien begründen sie damit, dass sie Bürger*innen des Deutschen Reiches von 1871, 1919 oder 1933 seien und deshalb auch nicht auf Behörden hören müssten. So weigern sie sich beispielsweise Steuern oder Bußgelder zu bezahlen und glauben, dass Deutschland sich nach wie vor im Krieg mit den Alliierten des 2. Weltkriegs befindet.

[2] Als völkische Siedler*innen werden extrem rechts orientierte Familien und Gemeinschaften bezeichnet, die sich im ländlichen Raum niederlassen, abgeschottet von der Gesellschaft Bauernhöfe und Handwerksunternehmen betreiben und ihre völkische (per Abstammung „reine deutsche“) Vorstellung frei ausleben.

[3] Die Idee vom „Großen Austausch“ oder „Bevölkerungsaustausch“ geht zurück auf den französischen Autor Renaud Camus und ist eine Verschwörungstheorie, nach der die weißen europäischen Menschen durch Migrationsbewegungen nach und nach durch Menschen afrikanischer und arabischer Herkunft ausgetauscht werden würden.

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