Jump to navigation

Startseite

Suchformular

  • Über FARN
    • Presse
      • FARN in den Medien
    • Referenzen
    • Transparenz
    • Kontakt
    • Spenden
  • Angebote
    • Bildung
    • Beratung
    • Qualifikation
      • Qualifikation zur FARN-Trainer*in
  • Projekte
    • Jugendverbände für Demokratie im Umweltschutz
    • Region im Wandel (RiWa)
    • Kritische Umweltbildung (KUBI)
    • Veränderung ist Mehr wert!
    • FARN-Hochschulseminar
    • FARN-Hochschulumfrage
    • Archiv
      • Regionale Netzwerke für Demokratie und Umweltschutz
      • Lernwerkstatt gegen Klimawandelleugnung und rechtsradikale Ökologie
      • Kein Blattbreit der Rechten
      • NaturSchutzRaum
  • Medien
    • Bibliothek
    • FARN-Publikationen
    • Podcast
    • Glossar
    • Downloads
      • Sharepics
  • Aktuelles
    • Nachrichten vom rechten Rand
  • Veranstaltungen

Sie sind hier

  1. Startseite

Die AfD und der Kampf um den Kohleausstieg. Perspektiven aus der Lausitz

© Darkmoon_Art/Pixabay

„Das Klima wandelt sich, solange die Erde existiert. Die Klimaschutzpolitik beruht auf hypothetischen Klima-Modellen […] Kohlendioxid (CO2) ist kein Schadstoff, sondern ein unverzichtbarer Bestandteil allen Lebens“ (AfD 2016, S. 79). Mit diesen Worten startet das Kapitel zur Energiepolitik des AfD-Grundsatzprogramms aus dem Jahr 2016. Die Anzweiflung der anthropogenen, also vom Menschen verursachten, Klimaerwärmung ist Kernbestandteil der Programmatik der AfD. Damit reiht sich die Partei in die Phalanx der rechtspopulistischen Parteien ein, die überwiegend ebenso klimaskeptisch ausgerichtet sind (Schaller und Carius 2019). Im Folgenden werde ich skizzieren, wie sich diese Programmatik und die daraus abgeleitete Ablehnung eines Kohleausstiegs in die Auseinandersetzungen in der Lausitz, dem zweitgrößten deutschen Braunkohlerevier, einfügt.

Aus der Anzweiflung des anthropogenen Klimawandels lässt sich die energiepolitische Programmatik der AfD erklären. Der Ausbau der erneuerbaren Energien wird abgelehnt. Insbesondere die Windenergie steht im Zentrum der Kritik der AfD. Allerdings bekennt sich die AfD zum Umweltschutz, lehnt jedoch die Klimapolitik ab und schwärmt von der guten alten Zeit vor dem Ausbau der erneuerbaren Energien: „Jede erfolgreiche Energiepolitik muss drei Ziele verfolgen. Die Stromerzeugung muss sicher, kostengünstig und umweltverträglich sein. Dieser Dreiklang war im deutschen Energieversorgungs-System immer gegeben, wurde aber mit dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) aufgegeben“ (AfD 2016, S. 80). Das EEG wurde im Jahr 2000 eingeführt und ist das wesentliche gesetzliche Instrument, um den Ausbau regenerativer Energien zu fördern.

Die Energiewende zielt auf die Vollversorgung mit erneuerbaren Energien ab, es geht also einerseits um den Ausbau der regenerativen Energieträger und andererseits um die Abwicklung des fossil-nuklearen Energieregimes. Vor diesem Hintergrund wurde der Kohleausstieg bis zum Jahr 2038 in der vergangenen Legislaturperiode beschlossen. Begründet wurde der Ausstiegsbeschluss primär über klimapolitische Motive. Möglich wurde er nur auf Druck der Klimagerechtigkeitsbewegung, also Akteuren wie Ende Gelände oder Fridays for Future, denen es gelungen ist, den Kohleausstieg auf die bundespolitische Agenda zu setzen. Zudem gibt es auch in der Lausitz Akteure, die sich für einen raschen Ausstieg aus der Braunkohle einsetzen (beispielsweise die Grüne Liga).

In Anbetracht ihrer klimaskeptischen Ausrichtung und der Idealisierung der Vergangenheit ist es nur konsequent, dass die AfD den Kohleausstieg ablehnt und dabei sämtliche mit dem Kohlebergbau verbundenen Probleme über die Treibhausgasemissionen hinaus ausblendet (Zerstörung/Umsiedlung von Dörfern, Absenkung des Grundwasserspiegels, Verschärfung von Trockenheit, Luftschadstoffemissionen etc.). Mit dieser Positionierung konnte die AfD etwa in der Lausitz durchaus punkten, denn ein relativ großer Teil der Bewohner*innen der Lausitz ist gegen einen Kohleausstieg bis zum Jahr 2038 (Rinscheid 2018). Die AfD konnte mit ihrem Pro-Kohle-Kurs an Diskurse und weltanschauliche Orientierungen anknüpfen, die nicht dezidiert rechts sind.

Die Lausitz und die Kohle

„Gott schuf die Lausitz, der Teufel hat die Kohle darunter geschoben.“ Dieses sorbische Sprichwort wird in der Lausitz häufig bemüht. Die Sorb*innen und Wend*innen* sind eine slawische Minderheit, deren Siedlungsgebiet besonders vom Braunkohlebergbau betroffen ist. Die Lausitz erstreckt sich über den Südosten Brandenburgs und den Nordosten Sachsens, auch Teile des heutigen Polen gehören zur Lausitz. Während bereits im 18. Jahrhundert die ersten Braunkohlevorkommen in der Region gefunden wurden, wurde erst zu DDR-Zeiten der Kohlebergbau massiv ausgeweitet. Neue Tagebaue wurden erschlossen, Kraftwerke gebaut, die Zahl der Beschäftigten stieg massiv an, die Lausitz erlebte einen starken Industrialisierungsschub und ein Wachstum der Bevölkerung. Die Kohleindustrie blieb die Leitbranche der Lausitz, zu Zeiten der Wende arbeiteten hier circa 80.000 Menschen. Während nach der Wende einige Industriezweige nahezu komplett abgewickelt wurden, etwa die Textil- oder die Möbelindustrie, erwies sich die Kohleindustrie als Stabilitätsanker. Gleichwohl sank die Zahl der direkt Beschäftigten innerhalb von zehn Jahren auf etwa 8.000 ab. Diese Arbeitsplätze sind jedoch über Tarifverträge gut abgesichert, das Lohnniveau liegt weit über dem Lausitzer Durchschnitt.

Neben der ökonomischen Bedeutung der Kohle für die Lausitz, ist das identitätspolitische Moment von großer Bedeutung. Im Rahmen des Wiener Kongresses von 1815 wurde die Lausitz unter den Herzogtümern Preußen und Sachsen aufgeteilt, sie ist eine periphere Region fernab der Zentren der politischen und ökonomischen Macht. Das damit einhergehende Gefühl der „Randständigkeit“ (Luh 2019) hat sich stark in das Bewusstsein der Lausitzer*innen eingeschrieben und wurde durch die Strukturbrüche der 1990er-Jahre verstärkt. Denn die massive Deindustrialisierung und der Wegzug der jungen, überwiegend gut ausgebildeten Menschen (in der Mehrzahl Frauen) ging einher mit dem Gefühl, die gesellschaftlichen Verhältnisse nicht gestalten zu können. Der Vollzug der Wiedervereinigung wurde wesentlich durch die politischen und ökonomischen Eliten Westdeutschlands gesteuert (etwa über die Treuhandanstalt) – Formen der Beteiligung der lokalen Bevölkerung waren dabei nicht vorgesehen.

Insofern gibt es innerhalb der Lausitz ein geringes Selbstbewusstsein. Die Kohle und das damit zusammenhängende Narrativ der Energieregion verleiht dieser verunsicherten Region eine gewisse Stabilität, Orientierung und Identität. Über die Parteigrenzen hinweg wird häufig das Bild einer in sich homogenen Lausitz bemüht, die durch externe Einflüsse bedroht ist, etwa durch den klimapolitisch motivierten Kohleausstieg (Haas 2020).

Die AfD als Retterin der Lausitzer Kohle

Bereits im Jahr 2011 wurde von einigen Lausitzer Lokalpolitiker*innen der Verein „Pro Lausitzer Braunkohle“ gegründet, der diskursiv die Zukunft der Lausitz mit dem Fortbestand des Kohlebergbaus verknüpft und kohlekritische Positionen teilweise extrem hart kritisiert hat. So wurden etwa im Jahr 2016 die Ende Gelände-Aktivist*innen in einer Pressemitteilung als „Öko-Terroristen“ verunglimpft (Häfner et al. 2016, S. 238). Diese rhetorische Aufrüstung wurde auch, jedenfalls bis die Kohlekommission im Jahr 2018 eingesetzt wurde, zum Teil von Seiten der Landes- und Kommunalpolitik mitbetrieben, die sich insgesamt sehr stark für die Kohle eingesetzt und dabei immer wieder das Bild der äußeren Gefahr für die Lausitz bemüht hat. Insofern kam es zu einer starken Polarisierung in der Lausitz. Dialogräume, in denen das Für und Wider einer Fortsetzung des Kohletagebaus diskutiert werden konnte, haben sich in der Lausitz kaum entwickelt. Diese starke Polarisierung findet sich auch im Bewusstsein der Beschäftigten des Lausitzer Braunkohleunternehmens LEAG wieder. Bose et al. (2019, S. 109) fassen ihre Einschätzung der Sichtweise der LEAG-Beschäftigten folgendermaßen zusammen:

„Insgesamt vermitteln die Befragten den Eindruck, als befänden sie sich in einer Wagenburg, die gegen vielfältige Attacken von außen verteidigt werden müsse. Im Inneren der Wagenburg herrschten weitgehend Einverständnis und Solidarität. Außen grassierten Unverständnis, Inkompetenz und Ignoranz. Der schwere Dienst an der Gesellschaft, den die Braunkohlebeschäftigten tagtäglich leisten, finde keine gesellschaftliche Wertschätzung. Das Gegenteil sei der Fall. Für alles nützliche Tun müsse man zusätzlich mit gesellschaftlicher Missachtung zahlen. Dieses Missverhältnis ist für die von uns befragten Arbeiter*innen und Angestellten nur schwer zu ertragen.“

Diese starke Polarisierung hat bereits vor dem Erstarken der AfD eingesetzt, wurde jedoch von ihr dankbar aufgegriffen und verstärkt. Die AfD hat sich konsequent gegen den Kohleausstieg gestellt, diesen als Ausdruck einer verfehlten Klimapolitik, als Gefahr für die deutsche Wirtschaft und die Kaufkraft der Menschen geframed. Damit knüpft die AfD an Zukunftsängste an (Sturm 2020) und malt das Bild einer Öko-Diktatur aus, die sie der realen Gefahr einer weiteren Eskalation der Ökologie-und Klimakrise gegenüberstellt (Neupert-Doppler 2021). Es wird sich zeigen, wie lange die AfD weiter den anthropogenen Klimawandel anzweifeln wird. Denn dessen Auswirkungen werden auch hierzulande immer deutlicher und beeinträchtigen Ökosysteme wie den deutschen Wald, der der AfD durchaus am Herzen liegt. Im AfD-Grundsatzprogramm ist schließlich die folgende Zielvorstellung verankert: „Wir stehen dafür, dass wir gegenüber nachfolgenden Generationen eine Verantwortung haben. Wir wollen eine intakte und vielfältige Natur erhalten. Eine gesunde Umwelt ist die Lebensgrundlage für alle Menschen und zukünftige Generationen” (AfD 2016, S. 85). Allerdings gibt es momentan keine Anzeichen dafür, dass die AfD aufhören wird, den anthropogenen Klimawandel anzuzweifeln und damit auch die Voraussetzung für eine andere energiepolitische Ausrichtung schafft.

* Die Sorb*innen und Wend*innen sind eine slawische Minderheit, die sich im 6. Jahrhundert in der Lausitz angesiedelt hat. Der Braunkohlebergbau fand in stark sorbisch geprägten Gegenden statt und hat zur Marginalisierung der sorbischen Kultur beigetragen. Allerdings gibt es nach wie vor stark sorbisch geprägte Gegenden in der Lausitz. In den sorbischen Instituten in Cottbus und Bautzen wird versucht, die sorbische Kultur und Identität weiterzuentwickeln.

Literatur

AfD (2016): Programm für Deutschland. Das Grundsatzprogramm der Alternative für Deutschland. Online verfügbar unter [https://]cdn.afd.tools/wp-content/uploads/sites/111/2018/01/Programm_AfD_Online-PDF_150616.pdf

Bose, Sophie et al. (2019): Braunkohleausstieg im Lausitzer Revier. Sichtweisen von Beschäftigten. In: Rosa-Luxemburg-Stiftung (Hrsg.): Nach der Kohle. Alternativen für einen Strukturwandel in der Lausitz. Berlin: S. 89–112.

Haas, Tobias (2020): Die Lausitz im Strukturwandel. Der Kohleausstieg im Spannungsfeld zwischen autoritärem Populismus und progressiver Erneuerung. In: prokla 50 (198): S. 151–169.

Häfner, Daniel et al. (2016): Pro Lausitzer Braunkohle vs. Ende Gelände. Eine erneute Annäherung an gesteuerte Bürgerinitiativen. In: Forschungsjournal Soziale Bewegungen 29(3): S. 237–241.

Luh, Victoria (2019): Randständigkeit. Der Lausitzer Kohleausstieg im Kontext gesellschaftlicher Entkopplungserfahrungen nach 1989. Eine Ethnographie im Landkreis Spree-Neiße. MA-Arbeit, HU Berlin.

Neupert-Doppler, Alexander (2021): Green Deal als »Ende der freien Gesellschaft«? Zur dystopischen Gegenmobilisierung der AfD. In: prokla 51(202): S. 115–130.

Rinscheid, Adrian (2018): Soziale Akzeptanz eines Kohleausstiegs in Deutschland und in den Kohlerevieren: Ergebnisse einer Umfrage und Conjoint-Analyse. Online verfügbar unter www.greenpeace.de/sites/www.greenpeace.de/files/publications/2018-05-07_energie_kohle_studie_-_soziale_akzeptanz.pdf

Schaller, Stella/Carius, Alexander (2019): Convenient Truths. Mapping climate change agendas of right-wing populist parties in Europe. Online verfügbar unter www.adelphi.de/de/system/files/mediathek/bilder/Convenient%20Truths%20-%20Mapping%20climate%20agendas%20of%20right-wing%20populist%20parties%20in%20Europe%20-%20adelphi.pdf

Sturm, Georg (2020): Populismus und Klimaschutz. Der AfD-Klimadiskurs. In: Soziologiemagazin 13(2): S. 69–92.

Tobias Haas
Dr. Tobias Haas ist Politikwissenschaftler und beschäftigt sich am Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) in Potsdam mit dem Strukturwandel in der Lausitz.

Der Artikel ist Teil der Broschüre Die extreme Rechte zwischen Klimawandelleugnung und Klimanationalismus.

Verwandte Artikel

  • Argumentationsstrategien der Neuen Rechten im Kontext ökologischer Bildung

    Cover der Bachelorarbeit
    © FARN
    Bachelorarbeit von Jonas Duhme (Bielefeld, 2018) Die Bachelorarbeit untersucht die ideologischen Wurzeln des Naturschutzes in Deutschland und zeigt, dass es auch heute ratsam für Akteur*innen der Natur- und Umweltschutzverbände ist, sich mit der Thematik des Rassismus und seinen Ausprägungen im...Weiterlesen
  • Inklusiv oder exklusiv?

    Einkaufszentrum mit Text: "Geringverdienende und Arbeitslose sind die wahren Öko-Held*innen."
    © Mike Mike auf Pixabay
    Die Postwachstumsbewegung zwischen Elite und Ideal Das Ideal vom Wirtschaftswachstum geht auf die Zeit der Industrialisierung zurück, in der Entwicklung und Wachstum fast dasselbe bedeuteten: Fortschritt. Was aber geschieht in einer Gesellschaft, in der deutlich wird, dass die Ressourcen endlich...Weiterlesen
  • Tiere schützen, Menschen töten?

    ein Kinde füttert einen Affen
    © christiankarg/pixabay
    Wie der australische Philosoph Peter Singer „Euthanasie“ mit „Tierrechten“ und „Anti-Speziesismus“ verbindet Die „Tötung eines behinderten Säuglings“, behauptet der australische Philosoph Peter Singer sei „nicht moralisch gleichbedeutend mit der Tötung einer Person. Sehr oft ist sie überhaupt kein...Weiterlesen
  • Weniger Klimawandel durch weniger Menschen?

    Afrikanische Frau, Texttafel: Bevölkerungspolitik ist keine Klimaschutzmaßnahme
    © Naturfreundejugend Deutschlands
    Wer davon spricht, dass die Erde „überbevölkert“ sei, sagt damit zugleich, dass es zu viele Menschen gebe. Doch welche Menschen sind zu viel? Wer bestimmt die Kriterien dafür? Und welche Maßnahmen folgen aus einer solchen These? Die Forderung nach Bevölkerungskontrolle lässt sich wieder ...Weiterlesen
  • Rassismus und Klimawandel

    © Óglaigh na hÉireann/Flickr
    Der Widerspruch zwischen den öffentlich verlautbarten Bekenntnissen zu Klimazielen und der Realität klafft immer weiter auf. Die OECD prognostizierte 2018 eine Verdoppelung des Rohstoffverbrauchs bis 2060 von 90 auf 167 Gigatonnen ebenso wie eine Verdoppelung des CO2-Ausstoßes. [1] Gleichzeitig...Weiterlesen
  • Dasselbe in Grün: Warum Naturschutz keine neuen Kolonialherr*innen braucht

    Porträt altere Baka-Frau mit Zitat "Wir wissen, wann und wo die Wilderer im Wald sind. Aber niemand hört uns zu.“
    © Survival International
    Nur wenige Menschen auf der Welt haben eine so enge Beziehung zu Waldelefanten wie die Angehörigen der Baka, eines indigenen Volkes, das seit Generationen vom Jagen und Sammeln im Regenwald des Kongobeckens lebt. Sie unterteilen die Elefanten in mehr als 15 verschiedene Typen je nach Alter,...Weiterlesen
  • „Naturschutz ist Heimatschutz“ – völkischer Rechtsextremismus im Naturschutz

    Maibaum
    © Awaya Legends/Flickr
    Wer das eigene Leben nach ökologisch-nachhaltigen Idealen gestaltet, fühlt sich möglicherweise im „Beton der Metropolen“ unwohl und lebt lieber auf dem Land. Um das als zerstörerisch empfundene kapitalistische Wirtschaftssystem zu ertragen, isst man Bio, regional und saisonal; am besten baut frau...Weiterlesen
  • Mythos deutscher Wald

    © NF-Archiv
    Wer sich dieser Tage mit neu-rechten-Strömungen in Deutschland und Europa auseinandersetzt, kommt nicht umhin, sich auch mit der Identitären Bewegung (IB) zu beschäftigen. Die IB ist eine rechtsextreme Jugendbewegung. Ihre Ziele: sichere Grenzen, „Remigration“ und die Reinheit der Kulturen. Ihr...Weiterlesen
  • Heimat

    © Naturfreundejugend Deutschlands
    „Deine Heimat ist das Meer Deine Freunde sind die Sterne Deine Sehnsucht ist die Ferne Und nur ihnen bist du treu – ein Leben lang“ (Lolita, 1960) „Die Welt, die fremde, lohnt mit Kränkung, Was sich, umwerbend, ihr gesellt; Das Haus, die Heimat, die Beschränkung, Die sind das Glück und sind die...Weiterlesen
  • Das Fremde und das Eigene

    Aufkleber der Identitären Bewegung mit der Aufschrft "Re-Migration statt Asylwahn"
    © Naturfreundejugend Deutschlands
    Neobiota: Instrumentalisierung und Verantwortung Kaum eine Debatte im Naturschutz bietet so viele Anknüpfungspunkte für rechtsextreme Ideologien wie die um das Vorhandensein von und den Umgang mit Neobiota in Deutschland. Und nirgendwo sonst ist es so schwierig für engagierte Naturschützer*innen,...Weiterlesen
  • Naturgesetz

    Frau zeigt auf am Himmel fliegenden Vogelschwarm
    © Naturfreundejugend Deutschlands
    Ein Leben im Einklang mit der Natur ist eine immer wiederkehrende Forderung in der Ökologiebewegung. Dieser Tage hört man sie wieder besonders oft. Der Klimawandel, die Ressourcenübernutzung und der Verlust von Biodiversität lassen zurecht Zweifel aufkommen am Menschen und seinem Wirken in der Welt...Weiterlesen
  • Hambacher Wald: Querfrontangebote von Rechts

    Hand hält Schild mit Text: "Wir brauchen Wald. #hambi bleibt"
    © NaturFreunde Bielefeld
    Die Auseinandersetzung um die Rodung des Hambacher Waldes stößt auch bei Rechtsextremen auf großes Interesse bis hin zu Solidaritätsbekundungen für die Aktivist*innen. Zunächst die gute Nachricht: Hambi bleibt! Nach der Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Münster vom 5. Oktober 2018 über einen...Weiterlesen
  • Die Mär von der Überbevölkerung

    Straßenszene mit vielen Menschen
    © Magnus Manske/Wikimedia (CC BY-SA2.0)
    Gibt es zu viele Menschen auf der Erde? Und falls ja, wo? Lässt sich der Klimawandel überhaupt noch aufhalten, wenn wir (beziehungsweise die anderen) immer mehr werden? Diese Fragen sind alles andere als neu und doch hochaktuell. Sowohl in rechten Kreisen als auch teilweise in den Umwelt- und...Weiterlesen
  • Felix Menzel ist ein Schnabeltier

    Foto mit Yannick Noé (Arcadi), Felix Menzel (Blaue Narzisse) und Sven Kachelmann (JA-Landesvorsitzender)
    © ENDSTATION RECHTS.Bayern
    Im Juli sprach Felix Menzel, Chefredakteur des neurechten Magazins „Blaue Narzisse“, auf dem Konservatismus-Kongress der Jungen Alternativen Bayern über Europa- und Wirtschaftspolitik. Zu Beginn seines knapp einstündigen Vortrages mit dem Titel „Warum das ‚Dagegen sein‘ nicht reicht“ kritisiert...Weiterlesen
  • Wenn die „Art“ zur Ideologie wird

    Foto Wald im Nebel mit Zitat der Partei "Der III. Weg": "Ohne eine umweltfreundliche Politik ist jedes Volk in seiner Substanz gefährdet."
    © NATURFREUNDiN 2-2018/C. Barbalis/Unsplash
    Ein kleiner Überblick über Grundzüge des rechtsextremen Weltbildes Umwelt und Natur sind zentrale Elemente des rechtsextremen Weltbildes. Rechtsextreme begreifen sich als Naturschützer, zumindest was ihre ideologische Haltung und oft auch ihre Lebensweise betrifft. Die Begriffe Natur, Umweltschutz...Weiterlesen
  • Grünes Engagement von Rechts

    Foto Schlucht im Nebel mit Titel: "Grünes Engagement von Rechts"
    © NATURFREUNDiN 2-2018/Little Visuals/Pexels
    Wie die Neue Rechte den Umweltschutz als Thema entdeckte – und warum „Der Schutz der Heimat, die Erhaltung der kulturellen Vielfalt in Deutschland und Europa, und auch die Liebe zum Eigenen schließen Natur und somit den Naturschutz aus meiner Sicht automatisch ein. Das Bekenntnis zur Heimat und so...Weiterlesen
  • Presseschau: Wie Ökologie von Rechten vereinnahmt wird

    Feld und Bäume im Nebel mit Zitat aus "Umwelt & Aktiv": "Wir werden nicht länger jenen Menschen das Thema Umweltschutz und Naturschutz überlassen, denen garnichts an der Heimat liegt."
    © NATURFREUNDiN 2-2018/N. Durbaum/Unsplash
    Wochenzeitungen, Parteiorgane, Blogs: Der Umweltschutz spielt eine große Rolle Glaubt man den Medien der extrem Rechten, spielt der Schutz von Umwelt, Tieren und Ressourcen in ihrer Politik eine wichtige Rolle. Zum Beispiel, wenn es um Pflanzenschutzmittel wie Glyphosat geht. Die NPD-Parteizeitung...Weiterlesen
  • Rechte Bewegungen und Agrarpolitik

    Foto von der "Wir haben es satt"-Demo 2018 mit Frontbanner und demonstrierenden Menschen
    „Wir haben es satt“-Demo formuliert klares „Nein“ gegen Rassismus Seit 2011 findet jedes Jahr im Januar in Berlin die „Wir haben es satt“-Demo statt. Bäuerinnen und Bauern, Lebensmittelhandwerker*innen, Natur-, Umwelt- und Tierschützer*innen, Aktive der Entwicklungszusammenarbeit, junge Menschen,...Weiterlesen
  • ‹ vorherige Seite
  • 5 von 5
  •  
  • Spenden
  • Downloads
  • Presse
  • NaturFreunde Deutschlands
  • Naturfreundejugend

Eine gemeinsame Fachstelle der

Logo der NaturFreunde Deutschlands
Naturfreundejugend Logo

 

Logo der Initiative Transparente Zivilgesellschaft
  • Kontakt
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Transparenz
  • Presse
  • Twitter
  • Facebook
  • Mastodon
  • Bluesky
  • Instagram